Schwerpunkt
Ehrenamt, Vereine und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Ehrenamt ist kein nettes Extra. Es ist eine tragende Säule unserer
Gesellschaft.
Feuerwehren, Sportvereine, Tafeln, Hilfsorganisationen, Heimat- und
Kulturvereine, soziale Initiativen und viele weitere Einrichtungen
funktionieren nur, weil Menschen bereit sind, ihre Freizeit, ihre Kraft und
teilweise sogar ihre Gesundheit für andere einzusetzen.
Dieses Engagement verdient nicht immer neue Vorschriften, Nachweise und
Dokumentationspflichten, sondern Anerkennung, Vertrauen und konkrete
Unterstützung.
Im Landtag möchte ich mich deshalb dafür einsetzen, dass ehrenamtliches
Engagement wieder einfacher wird und diejenigen unterstützt werden, die
unsere Gesellschaft jeden Tag zusammenhalten.
Meine Ziele sind
-
Bürokratie für Vereine und Ehrenamt drastisch reduzieren
Ehrenamtliche dürfen nicht einen immer größeren Teil ihrer Freizeit
mit Formularen, Dokumentationspflichten, Förderanträgen und
rechtlichen Unsicherheiten verbringen.
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Förderprogramme einfacher und verlässlicher machen
Kleine Vereine brauchen verständliche Verfahren, feste Ansprechpartner
und schnelle Entscheidungen.
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Feuerwehren und Hilfsorganisationen stärken
Wer bereit ist, für andere Menschen Verantwortung zu übernehmen und im
Ernstfall sogar Leib und Leben einzusetzen, verdient die bestmögliche
Ausstattung, Ausbildung und gesellschaftliche Anerkennung.
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Jugendsport konsequent fördern
Sportvereine vermitteln weit mehr als Bewegung. Sie schaffen
Gemeinschaft, Disziplin, Fairness, Integration und Freundschaften -
unabhängig vom Einkommen der Eltern.
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Tafeln und soziale Initiativen unterstützen
Einrichtungen, die Lebensmittel und andere Waren retten und Menschen
in schwierigen Lebenssituationen helfen, leisten einen wichtigen
Beitrag gegen Verschwendung und für gesellschaftliche Teilhabe.
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Sachspenden attraktiver machen
Es darf nicht wirtschaftlich sinnvoller sein, noch verwendbare
Lebensmittel, Kleidung oder andere Waren zu vernichten, als sie
gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung zu stellen.
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Steuerliche Hemmnisse abbauen
Nordrhein-Westfalen sollte sich auch auf Bundesebene dafür einsetzen,
dass Unternehmen bei echten Sachspenden an gemeinnützige Einrichtungen
nicht durch unnötige steuerliche Belastungen abgeschreckt werden.
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Unternehmen stärker einbinden
Betriebe, die Vereine, Tafeln, Jugendprojekte oder soziale
Einrichtungen unterstützen, sollten Anerkennung und bessere
Rahmenbedingungen erhalten.
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Ehrenamt bei politischen Entscheidungen mitdenken
Bei neuen Gesetzen und Verordnungen muss geprüft werden, welche
zusätzlichen Belastungen daraus für ehrenamtlich geführte
Organisationen entstehen.
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Begegnungsorte erhalten
Vereinsheime, Sportplätze, Feuerwehrgerätehäuser,
Dorfgemeinschaftshäuser und kulturelle Einrichtungen sind Orte, an
denen gesellschaftlicher Zusammenhalt tatsächlich entsteht.
Besonders wichtig ist mir dabei ein Grundsatz:
Wer seine Freizeit für andere Menschen einsetzt, sollte vom Staat
unterstützt und nicht mit immer neuen bürokratischen Anforderungen belastet
werden.
Ehrenamt verbindet Menschen, die sich im Alltag vielleicht nie begegnen
würden: Jung und Alt, unterschiedliche Berufe, unterschiedliche Einkommen
und unterschiedliche Lebensgeschichten.
Gerade deshalb ist es für unsere Gesellschaft so wertvoll.
Zusammenhalt entsteht nicht durch politische Programme allein. Er entsteht
dort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen.
Mein Ziel für Nordrhein-Westfalen ist deshalb eine Gesellschaft, in der
Herkunft, Einkommen oder persönliche Möglichkeiten nicht darüber
entscheiden, ob jemand dazugehören kann.
Vereine und Ehrenamt schaffen genau diese Gemeinschaft. Sie bringen Menschen
zusammen, geben Halt und machen aus einem Wohnort eine Heimat.
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