Schwerpunkt
Bildung und Sicherheit
Gute Bildung beginnt nicht mit neuen Konzeptpapieren, sondern mit Schulen,
in denen Lernen tatsächlich funktioniert.
Wer über Bildungspolitik spricht, muss sich auch die Realität in unseren
Schulen ansehen: sanierungsbedürftige Gebäude, teilweise schlechte
Ausstattung, verschmutzte oder nicht nutzbare Toiletten und Unterricht, der
wegen fehlender Lehrkräfte ausfällt. Das können wir auf Dauer nicht
akzeptieren.
Bildung entscheidet darüber, welche Chancen junge Menschen haben - und
darüber, ob Nordrhein-Westfalen morgen noch genügend Fachkräfte,
Unternehmer, Handwerker, Pflegekräfte und qualifizierte Beschäftigte hat.
Diese Realität möchte ich stärker in die Arbeit des Landtags einbringen.
Meine Ziele sind
-
Grundlagen zuerst
Lesen, Schreiben, Rechnen und Sprachkompetenz müssen wieder im
Mittelpunkt stehen.
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Unterrichtsausfall konsequent reduzieren
Schülerinnen und Schüler haben Anspruch auf verlässlichen Unterricht.
Lehrermangel darf nicht dauerhaft verwaltet werden.
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Schulen vernünftig ausstatten
Saubere Toiletten, funktionierende Gebäude, zeitgemäße digitale
Ausstattung und geeignete Lernräume sind keine Luxusfragen, sondern
Grundvoraussetzungen für gute Bildung.
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Kommunen bei Schulgebäuden stärker unterstützen
Das Land muss gemeinsam mit den Schulträgern dafür sorgen, dass
Investitionen schneller dort ankommen, wo sie benötigt werden.
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Mehr Kompetenz von außen zulassen
Wo geeignete Fachkräfte fehlen, sollten wir stärker darüber
nachdenken, qualifizierte Praktiker aus Wirtschaft, Handwerk,
Wissenschaft und anderen Berufsbereichen in den Unterricht
einzubeziehen.
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Schule und Ausbildung enger miteinander verbinden
Jugendliche müssen früher erfahren, welche beruflichen Möglichkeiten
ihnen offenstehen. Betriebe, Berufskollegs und Schulen sollten
wesentlich stärker zusammenarbeiten.
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Berufliche Bildung aufwerten
Ein Meisterbrief oder eine qualifizierte Ausbildung verdient dieselbe
gesellschaftliche Anerkennung wie ein akademischer Abschluss.
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Lehrkräfte von Bürokratie entlasten
Lehrerinnen und Lehrer sollen unterrichten und junge Menschen
begleiten - und nicht einen immer größeren Teil ihrer Zeit mit
Verwaltung verbringen.
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Klare Regeln und sichere Schulen
Lehrkräfte und Schulleitungen brauchen Rückhalt, wenn Regeln
durchgesetzt werden. Gewalt, Bedrohungen und permanente Störungen
dürfen an Schulen nicht als Normalität hingenommen werden.
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Prävention und Konsequenz verbinden
Sicherheit bedeutet, Probleme früh zu erkennen, Unterstützung
anzubieten - aber ebenso klare Grenzen zu setzen, wenn diese
überschritten werden.
Gerade beim Lehrkräftemangel sollten wir auch bereit sein, neue Wege zu
gehen:
Warum sollte ein erfahrener Meister, Ingenieur, Unternehmer oder andere
qualifizierte Fachkraft sein Wissen nicht stärker an junge Menschen
weitergeben können, wenn gleichzeitig Unterricht ausfällt?
Das ersetzt keine pädagogisch ausgebildeten Lehrkräfte. Aber wir sollten
vorhandene Kompetenz nutzen, statt Unterricht ersatzlos ausfallen zu lassen.
Gleichzeitig kann dadurch etwas entstehen, das unserem Bildungssystem häufig
fehlt: eine stärkere Verbindung zwischen Schule und dem wirklichen
Berufsleben.
Mein Grundsatz ist:
Wir dürfen unseren Kindern nicht erklären, dass für ihre Bildung kein
Personal, keine sauberen Räume oder keine funktionierende Ausstattung
vorhanden sind. Bildung muss eine der ersten Prioritäten unseres Landes
sein.
Und für mich gehören Bildung und Sicherheit unmittelbar zusammen:
Kinder müssen morgens in eine Schule gehen können, in der sie sich sicher
fühlen, gute Bedingungen vorfinden und wissen: Hier wird etwas von mir
erwartet - aber hier bekomme ich auch jede Unterstützung, um etwas aus
meinem Leben machen zu können.
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